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Berühmt für 15 Sekunden: Visuelle Technologien sollen neue Einkaufserlebnisse schaffen

Berühmt für 15 Sekunden: Visuelle Technologien sollen neue Einkaufserlebnisse schaffen

DIGITAL SIGNAGE EXPO 2010 in Essen zeigt die wichtigsten Trends

Essen/Frankfurt am Main – „Get your 15 seconds of Fame“ – das versprach nach einem Bericht der Fachzeitschrift TextilWirtschaft die US-Modekette American Eagle Outfitters bei der Eröffnung ihres Geschäfts am New Yorker Times Square. Kunden, die in dem Laden einkauften, konnten sich in einem Mini-Fotostudio fotografieren lassen und wurden wenig später auf einer 1.500 Quadratmeter großen LED-Wand an der Außenfassade abgebildet. Das Beispiel aus New York zeigt, wie Technik wirkungsvoll im Verkauf eingesetzt werden kann. In Fachkreisen werden solche Entwicklungen unter dem Begriff Digital Signage subsummiert. Darunter fällt die Nutzung von Plasma-, LCD- und LED-Bildschirmen für Werbung, Informationen und Service. Die Systeme umfassen digitale Preiskennzeichnungen im Supermarkt, Wegeleitsysteme, Produktinformationen und TV-Programme.


Digital Signage-Lösungen stoßen beim Handel auf ein immer größeres Interesse, da Druckkosten für Plakate wegfallen, auf Knopfdruck Motivwechsel vorgenommen und Botschaften nach Bedarf übertragen werden können. „Laufen im Supermarkt Sonderaktionen, können entsprechende Informationen jederzeit und ohne großen Aufwand in die Systeme eingespeist werden“, sagt Peter Weilmuenster, Vorstandschef des After Sales-Dienstleisters Bitronic.
Bevor ein Programm produziert werden kann, muss sich allerdings das Unternehmen sicher sein, was auf den Bildschirmen laufen soll. „Für den Inhalt gibt es vier Ansätze“, so Helmut Sartorius von der Kölner Visual Merchandising Initiative (VMI) gegenüber der TextilWirtschaft: Preis, Atmosphäre, Produktinformationen oder allgemeine Informationen. „Die Kunden finden vor allem Informationen aus der Nachbarschaft interessant“, erklärt Sartorius. Aktuelle Nachrichten, Fußball-Ergebnisse oder die Wettervorhersage würden den Kunden die Wartezeit an den Kassen verkürzen.
Zu weit entfernen sollte sich der Inhalt auf den Bildschirmen allerdings nicht vom Laden. „Es ist wichtig, dass das Programm, das im Laden läuft auch zur Zielgruppe und zur Marke passt“, sagt Sartorius. Dann bringe das Programm auch messbaren Erfolg. So ergab eine VMI-Studie im Lebensmitteleinzelhandel, dass beim Einsatz von Monitoren ein Mehrumsatz von knapp 22 Prozent erzielt wird. Alle relevanten Trends, Servicekonzepte und technologischen Innovationen präsentiert in der nächsten Woche die Fachmesse DIGITAL SIGNAGE EXPO 2010 in Essen, die vom 15. bis 17. Juni stattfindet.

siehe Website.

Autor / Kontakt:
NeueNachricht
Herr Gunnar Sohn
Bonn
Fon: +49 228 – 622243
URL: http://ne-na.de/

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